Utopie und Realität

Utopien haben einen schlechten Ruf. Der Duden gibt als Bedeutung „undurchführbar erscheinender Plan; Idee ohne reale Grundlage“ an und listet die Synonyme „Illusion, Luftschloss, Trugbild, Hirngespinst“. Selbst wenn man den Begriff etwas wohlwollender als „Vision“ versteht, haftet daran der Ruch naiver Schwärmerei. Sollten wir uns nicht lieber um wirkliche Probleme kümmern, statt nach Irrlichtern zu haschen?Weiterlesen »

Das Ende der Arbeit

Seit einigen Jahren verbreitet sich auch im Mainstream die Idee, dass relativ bald – sagen wir, innerhalb der nächsten zehn bis zwanzig Jahre – durch Automatisierung ein Grossteil der heutigen Arbeit von Robotern oder Algorithmen übernommen werden könnte. Davon betroffen wären nicht mehr nur klassische Industriejobs (dort ist dieser Prozess schon längst im Gange), sondern auch zunehmend der Dienstleistungssektor, da künstliche Intelligenz zu immer mehr Leistungen fähig ist, die bisher als Domäne des menschlichen Geistes galten.Weiterlesen »

Was vor uns liegt (2/2)

In der Fortsetzung meines letzen Artikels möchte ich nach den ökologischen Krisen nun auf verschiedene Probleme im Bereich der Wirtschaft eingehen. Ich erhebe nicht den Anspruch, dass diese Liste vollständig ist oder die darin enthaltenen Aussagen bahnbrechende Neuigkeiten darstellen. Es geht mir bloss darum, Sachverhalte zu benennen, die meiner Meinung nach unsere Aufmerksamkeit verdienen.Weiterlesen »

Was mache ich?

Wenn ich neue Leute kennenlerne, dauert es oft nicht lange (und ich vermute, dass es nicht bloss mir so geht), bis mein Gegenüber eine Variante der folgenden Frage stellt: „Und, was machst du so?“

Eine harmlose kleine Einstiegsfrage, die Interesse am Gesprächspartner zeigt. Leider fällt es mir recht schwer, darauf eine zufriedenstellende Antwort zu geben.

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